Aktivitäten - Segeln 

 

Radfahren, Schwimmen, Angeln, Kiten. Beim Islandpferdehof reiten. Töpfer- oder Malkurs machen. Zum Kletterwald oder Minigolf nach Born (Erlebnishof Gut Darß). 

Oder in's Getümmel stürzen in Wustrow mit Imbissbuden, Sommerkino und Musikern auf der Strandbrücke. 

Hier erstmal ein paar Details zum Segeln - auf eigenem oder geliehenem Boot oder einfach nur Mitsegeln:

Segeln und Kiten in Ahrenshoop: auf Bodden und Ostsee

 

Ahrenshoop selber hat keinen Ostseehafen – zum Meer werden Fischerboote über Ketten aus dem Meer auf den Strand gezogen – sieht wunderschön aus. Bei guter Wetterlage ankern über Nacht Segler mit etwas Abdeckung durch den Knick, den der Darß hier macht. Der Ankergrund ist aus Sand und wird gleichmäßig flach, so dass nah am Strand geankert werden kann. 

 

Zum Bodden sind die Bedingungen auch bei mehr Wind optimal. Im Althäger Hafenbecken – dem eingemeindeten „Hafen Ahrenshoop“,  sind immer Liegeplätze frei. Sehr idyllisch, direkt mit Restaurants und Fischimbiss – mehr geht nicht. Der Weg von der Ostsee hierher ist allerdings weit – befindet sich doch nur eine Zufahrt zum Bodden durch die traditionsreiche Meiningerbrücke und das Gewässer ist recht flach. Mehr als 1 Meter Tiefgang ist nicht zu empfehlen – außer mit Hubkiel. Dafür gibt es viele Häfen zu erkunden, häufig mit toller Infrastruktur für Kinder, und wenig Seegang. Optimal für‘s Familiensegeln. 

 

Logistisch einfacher wird das Ganze mit einem trailerbaren Boot. In Althagen ist eine kleine Rampe/ Slipanlage, in Wustrow eine größere. Ferienwohnung in Kombination mit eigenem Schiff bzw. Jolle im Hafen – wieso nicht! 

 

In einem Sommer kam unser Freund Christian mit Zugvogel getrailert, wohnte bei uns im La Mer, lief 5 Minuten über die Wiese am Bodden entlang zum Liegeplatz und lernte sofort nette Menschen im Hafen kennen. Mit Kindern segelten wir nach Wustrow zur Pizzeria und zu einem unfassbar idyllischen „Geheimstrand", den wir entdeckten... Und ohne Kinder segelten wir gen Hiddensee, verpassten die erste Brückenöffnung, gerieten in Mückenschwärme und erreichten den Sehnsuchtsort Hiddensee nur mit Blicken vor Anker im Sonnenuntergang. Am nächsten Morgen ging es zurück und nach Frühstücksstop in Wiek und zurück am Hafen in Althagen fühlten wir uns wie nach langer abenteuerlicher Seereise. Also auf und am Bodden kann Mensch in wenig Zeit viel Intensität erleben. 

 

Bei 4 und mehr Beaufort Wind sind meist und ganzjährig eine Handvoll Kiter und Surfer am Strand von Ahrenshoop und es macht Spaß ihnen zu zuschauen. Jeden Urlaub nehme ich mir Folgendes vor – nur umgesetzt habe ich es noch nicht:

 

In Born (also am Bodden: https://www.kiten-lernen.de) und kurz vor Wustrow (an der Ostsee: http://www.surfcenter-wustrow.de) sind Segelschulen, wo Surfen und Kiten auf dem Programm steht. Wer es sportlich mag, hier einen Wochenkurs buchen und morgens von unserem Ferienhaus mit dem Rad in 20 Minuten auf dem Weg dorthin schön warm werden.

 

Moderne Segelboote zum Leihen habe ich noch nicht gefunden. 200 Meter westlich vom Hafen mitten im Schilf lassen sich allerdings Traditionssegler mieten. Das habe ich auch mal mit Familie inklusiv Baby gemacht (siehe Foto) und musste doch erkennen, dass gegen den Wind die Höhe mau war bzw. mir die Routine fehlte und weinendes Kind auch nicht zur Konzentration beiträgt. Als wir nach 2-3 Stunden wieder den Schilfliegeplatz erreichten, ging die Familie wenig begeistert von Bord. Bei halbem Wind aber bestimmt traumhaft. 

 

Wer nicht selber segeln, sondern besegelt werden will – oder Profis beim Gaffelsegeln zuschauen - kann dies im Sommer täglich, im Frühjahr und Herbst regelmäßig: Vom Althäger Hafen stechen wunderschöne Traditionssegler – die sogenannten Zeesboote – in See. Plätze sind fast immer frei. Meine Familie fand das etwas entspannender als mit mir.